Wolffkran setzt für IP-basierte Wartung seiner Krane auf Delta Logic

Schwäbisch Gmünd, 17. Januar 2017 – Das Unternehmen Wolffkran, einer der weltweit führenden Kranhersteller und -vermieter mit internationalem Hauptsitz in Zug/Schweiz, rüstet bereits seit drei Jahren alle Krane serienmäßig mit IP-basierter Fernwartung aus. Das in Zusammenarbeit mit dem Partner Delta Logic Automatisierungstechnik GmbH realisierte Konzept hat sich seitdem erfolgreich bewährt. Nun erteilte Wolffkran den Schwaben einen erneuten Rahmenauftrag mit erweitertem Lieferumfang: Über eine Laufzeit von drei Jahren wird Delta Logic die Fernwartungslösung basierend auf dem Industrie-Router MoRoS, dem Delta Logic Connectivity Service, der Monitoring-App sowie Kommunikations- und Programmieradaptern Accon-NetLink-PRO compact liefern – und dies komplett konfiguriert als Plug-and-Play-System.

„Unsere Krane sind sehr hochwertig und im Premiumsegment angesiedelt“, erläutert Andreas Wagner, Leiter Elektrotechnik bei Wolffkran in Heilbronn. „Langlebigkeit, Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit zeichnen unsere Produkte aus und haben daher höchste Priorität. Im Rahmen dessen legen wir großen Wert nicht nur auf eine leistungsfähige und zukunftsfähige Fernwartung, sondern auch auf bewährte Standards, die durchgängig bei allen unseren Krantypen zum Einsatz kommen.“

Entscheidend für Wolffkran war die Tatsache, dass die Fernwartungslösung weltweit einsetzbar, unabhängig von einem speziellen Provider und leicht zu installieren ist. Zudem bietet sie eine hohe Datenübertragungsrate über verschlüsselte Verbindungen. Das Besondere an dem Konzept ist, dass sich die Krane im Fehlerfall selbständig per SMS beim zentralen Wolffkran-Server melden. Daraufhin initiiert der Server über den VPN-Mobilfunkrouter MoRoS den Aufbau eines verschlüsselten VPN-Tunnels. Eine Wolffkran firmeninterne Software liest dann – unterstützt durch das direkte Routing des Delta Logic Connectivity Service – alle relevanten Störungs‑, Zustands- und Verbindungs-Daten mit Hilfe von Delta Logics Kommunikationsbibliothek Accon-AGLink direkt aus den Siemens S7-Kransteuerungen aus.

Um auch die Flotte an bestehenden Mietkränen, die noch nicht mit dieser Funktionalität ausgestattet sind, nachzurüsten, setzt Wolffkran nun auf die neue Monitoring-App. Sie erlaubt eine Erweiterung des VPN-Routers um die automatische Überwachung von vorgegebenen Ereignissen, das Versenden einer Warnmeldung im Falle einer Betriebsstörung per SMS und Email sowie die Möglichkeit, einzelne Prozesse in einer Anlage per SMS und Email fernzusteuern. Die auf dem MoRoS installierte Monitoring-App ermöglicht es Wolffkran damit, Daten direkt aus der S7-Steuerung auszulesen und dem Wolffkran-Server zu melden, ohne dass aufwendige Änderungen an der Kransteuerung selbst notwendig sind. Die reibungslose Kommunikation zwischen der TCP/IP-Welt und der proprietären Siemens-Schnittstelle MPI (Multi Point Interface) ermöglicht Delta Logics Kommunikations- und Programmieradapter Accon-NetLink-PRO compact, der zwischen den MoRoS-Geräten und den S7-Steuerungen, die über keine Ethernet-Schnittstelle verfügen, positioniert ist.

Bild rechts: Wolffkran, einer der führenden Hersteller und Vermieter von hochwertigen Turmdrehkranen,  rüstet bereits seit drei Jahren alle Krane serienmäßig mit IP-basierter Fernwartung aus.

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Bild: Als „Insys icom certified Partner“ vertreibt Delta Logic die industrietauglichen Mobilfunk-Router MoRoS HSPA der Regensburger Insys Microelectronics GmbH, die alle Eigenschaften für die verschlüsselte Fernkommunikation in einem kompakten Gerät vereinen: ein Router, der sowohl VPN-Verbindungen durch externe SMS-Steuerung als auch durch die lokale SPS gesteuert aufbauen kann, sowie einem 4+1-Port-Switch, der den Anschluss von bis zu fünf Ethernet-Teilnehmern erlaubt

 

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